DIY Weihnachtskarten basteln

Ein herzliches Hallo an all die lieben Leser von Aileens Blog!  Ich bin Tabea – ein kleines verrücktes Wesen von 19 Jahren, dass voller Leidenschaft auf dem Blog Habutschu über nahezu alles bloggt. Heute habe ich die Ehre, dir in einem Gastpost für den Adventskalender von Aileen ein etwas ungewöhnliches, aber doch weihnachtliches DIY zeigen zu dürfen. Wir werden nämlich gleich gemeinsam Karten basteln, denen man ganz klar ansieht, dass sie nicht gekauft sind. Manchmal macht nämlich gerade eine Selbstgemacht-Optik Dinge erst zu etwas Besonderem, findest du nicht auch?

Inzwischen weiß ich leider gar nicht mehr so wirklich, wie meine Schwester und ich damals im Jahr 2012 auf die Idee gekommen sind, solche Karten zu basteln… Also irgendwie hatten wir eben bunten Karton als Hintergrund für die Karten – aber wie dann der Rest sich ergeben hat, ist meinem Gedächtnis entfallen.

So wichtig ist das ja aber auch nicht, denn irgendwie sind mir die Karten ans Herz gewachsen und ich habe sie seitdem fast jedes Jahr gebastelt und an meine Familie verschenkt.

Okay, genug geschwärmt, los geht’s mit dieser Mini-Anleitung:

Material:

(Wirklich viel brauchst du für diese Weihnachtskarten nicht)

  • Tonpapier oder irgendwas anderes, woraus du die Karte machen kannst
  • alte Reklame
  • Schere
  • Kleber
Vorgehensweise:

Zunächst mal falte ich aus dem Tonzeichenpapier die Karte. Meistens verwende ich dazu nur einen halben Bogen (also ein Papier der Größe A5), weil die Karte dann perfekt in Briefumschläge passt. Damit es gut aussieht, sollte man sich hier Mühe geben… im Zweifelsfall kannst du auch so falten, dass die Vorderseite größer ist als die Rückseite, weil die meisten Leute ihre Karte eh nur von vorn betrachten 😉

Jetzt geht es an die Reklame: Aus den Werbeblättern schneide ich Formen aus den bunten Bereichen aus. Also zum Beispiel für eine Tannenbaum-Karte grüne Dreiecke aus Weihnachtsbäumen, Wirsing oder grünen Äpfeln und aus einem braunen Schrank noch ein Rechteck.

Aus Bananen könnte man auch gut Sterne ausschneiden oder die Flamme einer Kerze. Ich glaube, du hast verstanden, was ich sagen will: Alles ist möglich, solange die Farbe passt.

Wenn alle Teile ausgeschnitten sind, lege ich sie zur Probe auf die Karte und arrangiere das Ganze, bevor ich dann mit Kleber die Dreiecke und das Rechteck aufklebe, um den hier als Beispiel verwendeten Tannenbaum entstehen zu lassen.

Nachdem alle Teile aufgeklebt sind, könnte man die Karte auch schon für fertig erklären – wenn man denn nicht noch Lust hätte, einen Schriftzug zu ergänzen. Je nach Hintergrundfarbe der Karte eignen sich dazu manchmal Gelstifte wesentlich besser als Filzstifte, aber auch Buntstifte oder Kugelschreiber können sicher zum Einsatz kommen.

Oder wie wäre es als Ergänzung noch mit ein paar niedlichen Aufklebern? Alles möglich!

Und das war’s auch schon. Kreative Karte, selbst gebastelt in ziemlich kurzer Zeit und irgendwie doch persönlicher als eine gekaufte, oder? Und da das Prinzip so einfach funktioniert, kann man sicher noch mehr Motive als Tannenbäume, Sterne und Kerzen entstehen lassen. Vielleicht traust du dir ja sogar zu, einen Weihnachtsmann zu kleben? Ich habe es dann doch lieber mangels Geduld bei einfachen Sachen belassen…

Also ich mache mich dann mal daran, den Text an meine Liebsten ins Innere der Karte zu schreiben und die Dinger zu verschicken – du kannst ja derweil die alten Zeitungen rausholen und mit dem Basteln beginnen.

Ich wünsche dir noch eine schöne Weihnachtszeit, viel nette Weihnachtspost und eine Menge Spaß beim Lesen der anderen Beiträge in Aileens Adventskalender.

4 Comments

  1. Hihi, die Karten habe ich erst gestern zufällig wieder aus der Schublade geholt, weil ich langsam die Päckchen für meine Familie packen will. Die ersten hab inzwischen ihren Text 🙂

    Liebe Grüße

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