Meine 5 Tipps für dein Blog Design

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches mir persönlich bei Blogs und deren ersten Eindruck am wichtigsten ist – das Blog Design. Klickt man sich auf eine Internetseite, so nimmt man zunächst das äußere Erscheinungsbild war. Ähnlich wie der erste Eindruck eines Fremden, ist es hier auch, nur dass man natürlich andere Merkmale betrachtet, wahr nimmt und bewertet. Bei mir sind das zum Beispiel Schriften, Farben, das Logo, das Layout sowie die Fotos. Ich bin ein sehr visueller Mensch und nehme sehr viel über „das Sehen“ war. Ich muss mich beim Betreten eines Blogs wohl fühlen, verunsichert mich schon der erste Eindruck, komme ich meist nicht wieder. Wie bei allen anderen Dingen auch, sind die Geschmäcker beim Blog Design natürlich auch verschieden – meine Tipps basieren deshalb auf meiner eigenen, persönlichen Meinung.

Heller Hintergrund, dunkle Schriften.

Es hat schon seinen Grund weshalb Printmedien einen hellen Hintergrund und eine dunkle Schrift haben, denn das kann unser Auge am ehesten verarbeiten. So ist es auch beim Blog – je heller der Hintergrund ist, desto besser. Dunkle Schriften setzen sich dann schließlich sehr gut vom hellen Hintergrund ab und sind so am besten lesbar. Ein heller Hintergrund ist aber auch deshalb wichtig, weil er nicht von deinen Blogfotos ablenkt und zudem auch noch freundlich wirkt.

Klare (lesbare) Schriften.

Achte auf cleane Schriftarten, zumindest im Fließtext. Ich finde es wichtig, dass ich deine Texte ohne Probleme lesen kann und nicht erst noch entziffern muss, ob das nun ein f oder ein s sein soll. Deshalb lege ich persönlich sehr viel Wert auf eine klare und lesbare Schriftart. Eine Ausnahme stellt da für mich der Blogheader dar. Denn dieser ist oft mit viel Kreativität gestaltet und kann meiner Meinung nach auch abstrakte Elemente enthalten. Alles in allem vertrete ich, genau wie Nia, die Auffassung, dass man in seinem Blog Design nicht mehr als 3 verschiedene Schriftarten verwenden sollte. Ansonsten kann es passieren, dass dein Blog Design sehr unaufgeräumt und durcheinander wirkt.

Ein Farbkonzept.

Es ist immer sinnvoll sich ein Farbkonzept für seinen Blog zu überlegen. (Warum das sinnvoll ist, das erkläre ich dir in meinem nächsten Beitrag). Allerdings solltest du darauf achten, dass die Farben miteinander harmonieren. Ich finde design-seeds als Inspirationsquelle sehr gelungen, da es hier schon eine Vielzahl von Farbschemen zu finden gibt. Bei einem Farbkonzept vertrete ich die Meinung weniger ist manchmal mehr, denn grelle und viele durcheinander gewürfelte Farben, können vom eigentlichen Inhalt deines Blogs sehr stark ablenken.

Features.

Ich persönlich mag es nicht, wenn man von Features auf einem Blog erschlagen wird. Hier ploppt eine Facebook-Like-Box auf, da kann man einen Newsletter abonnieren plus fixierte Sidebar und auch noch einem Slider unter dem Header. Bitte nicht! Das ein oder andere Feature ist ja vielleicht ganz nett, aber wenn du dir sowieso schon sehr viel Mühe mit deinem Blog Design gemacht hast, hast du das alles überhaupt nicht nötig. Beschränke dich auf die wesentlichen und für dich wichtigen Dinge – bei mir war das zum Beispiel die mitscrollende Navigation.

Magazin-Look.

Über diesen Punkt kann man eine lange Für- und Wieder-Liste erstellen, aber ich persönlich mag den Magazin-Look auf Blogs am liebsten sehen und lesen. Hier wird man nicht direkt von einem Beitrag erschlagen, sondern kann sich auf der Startseite in Ruhen umschauen ohne erst einen Kilometer gescrollt haben zu müssen um dann endlich mal weitere Beiträge sehen zu können. Durch den Magazin-Look bekommt man einen kleinen Eindruck vom Beitrag und kann dann selbstständig entscheiden ob man mehr darüber lesen möchte oder nicht. Ich finde es sehr wichtig, dass meine Leser dies selbst entscheiden und so Eigeninitiative ergreifen können.

Was ist dir an einem Blog Design besonders wichtig? Gibt es Dinge, die du überhaupt nicht magst?

16 Comments

  1. Welches Theme benutzt Du?
    Und wirst Du noch erklären, wie man das richtige Theme für sich findet?
    Ich finde es schwierig sich da zu recht zu finden. Meist lässt man sich von Musterbildern verleiten und bei einem selber sieht alles ganz anders aus…

    1. Ich nutze das Theme „Rosemary“ von Solo Pine. Im Verlauf werde ich noch kostenlose WordPress-Themes vorstellen – vielleicht hilft dir das ja dann schon ein wenig weiter 🙂

  2. Ich bin vollkommen deiner Meinung und kann dem auch nichts mehr hinzufügen. Die Facebook Pop up box find ich persönlich richtig richtig nervig -.- bei dir ist das sehr viel schöner gelöst mit den kleinen Icons 🙂
    Grüßli Adrienne

  3. Kann ich alles unterschreiben! Nur den Magazin-Look mag ich nicht so gerne, da ich mich eher davon erschlagen fühle, als durch ganze Beiträge. In meinem aktuellen Theme habe ich das zwar auch, aber ich muss sagen, ich vermisse ein bisschen dieses „ich scrolle mich durch jeden Blogpost durch“. Naja. Geschmackssache! 🙂

  4. Diese Facebook Like Box finde ich auch immer ziemlich nervend auf anderen Seiten. Mir ist das schon immer viel zu aufdringlich. Ansonsten kann ich dir mit allen Punkten nur zustimmen. Gerade bei der Sidebar ist weniger echt mehr. Den Magazin Stil mag ich in der Tag auch sehr gerne und überlege auch schon, ob mein nächstes Design nicht auch in diesem Stil wird. Gefällt mir einfach gut, weil man so gleich mehrere Beiträge auf einem Blick hat. Selbst entscheiden kann wo man weiterliest und man so auch gleich merkt wie die Mischung an Themen ist.

  5. Ich mag den Magazin-Look überhaupt nicht, das ist mir zuviel Inhalt auf einen Haufen. Aber da ich meist über Abo-Dienste lese, komme ich gut drumrum, da kann man ja meist direkt zum Beitrag navigieren.
    Was gar nicht geht bei Blogs: Animationen. Blinkende, Sternchen sprühende Mouse-Zeiger, bewegte Avatare …
    ZU clean und gestylt mag ich übrigens auch nicht so gern – bei privaten Blogs ist für mich gerade das Persönliche und auch Unperfekte die Stärke. Mir gefällt, wenn ich auf den ersten Blick sehe, dass ich auf einem privaten Blog bin und nicht auf einer Firmenhomepage. Es darf gern ein Konzept da sein und auch hübsch gemacht sein – aber gerade der Charme des nicht völlig Durchdesignten macht mir Blogs so sympathisch.

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