Kreativitätstechniken – bleibe inspiriert!

Es gibt sicherlich viele verschiedene Gründe einen Blog zu betreiben und regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen. Der eine erfreut sich an der Interaktion und Kommunikation mit anderen Bloggern, der Nächste nutzt seinen Blog um eine Art Tagebuch für seinen sportlichen Erfolg zu haben und diesen mit dem Rest der Welt zu teilen. Ein anderer hat einfach nur Lust am Schreiben. Was einen auch motiviert, sich von etwas inspirieren zu lassen fällt einem nicht immer leicht.

Inspiration ist nicht einfach

Jeder, der einen Blog betreibt oder schon mal ein paar Artikel geschrieben hat, weiß wie unterschiedlich alles Laufen kann. Mal sprudeln die Wörter nur so aus einem heraus, ein andermal sitzt man Stunden lang vor dem Beitrag, nur um ihn dann doch wieder in den Papierkorb zu werfen. Gut Ding will Weile haben – wie es mein Opa immer zusagen pflegte und so ensteht mit genügend Zeit und Geduld oftmals trotzdem ein guter Beitrag.
Geduld. Ich selbst zähle mich leider nicht zu den geduldigen Menschen. Gepaart mit meinem Hang zu Perfektionismus, meiner fehlenden Planung und meiner oft chaotischen Ordnung, führt es doch des Öfteren auch zu Frust, wenn die Inspiration ausbleibt und der Beitrag ins stocken gerät. Ironischer Weise passierte mir das genau bei diesem Gastbeitrag. Anstatt Worte aufs Papier zu bringen, verbrachte ich lieber die Zeit mein Blog-Design zum x-ten mal in Frage zu stellen und Kleinigkeiten daran zu ändern. (Da der Blog erst seit kurzem steht ist das nicht weiter schlimm. Aufgefallen ist es wahrscheinlich eh keinem )

Um denen zu helfen, die aktuell in einem kleiner oder größerem Inspirations-Loch stecken, will ich auf drei Aspekte eingehen dir mir besonders wichtig erscheinen:

1. Lies Bücher!

Nicht umsonst kennt man schon seit Kindesbeinen an, das Credo weniger fernzusehen und dafür mehr Bücher zu lesen. Das hat mehrere positive Effekte. Zum einen vergrößert sich dadurch dein Wortschatz. Ein Werkzeug mit dem du dich sprachlich von anderen abheben könnest und deinen Lesern das Lesen angenehmer macht. Zum anderen – der für mich weitaus wichtigere Punkt – wird deine Kreativität gebraucht. Während bei einem Film der Spielraum für Interpretationen der Charaktere und Welten meist nur bedingt möglich ist, so sind dir bei Büchern keine Grenzen gesetzt. Ist man kreativ, fällt einem auch die Inspiration für den nächsten Beitrag deutlich leichter.

2. Lass dich von Freunden und anderen Blogs inspirieren!

Immer mit eigenen Ideen aufzufahren ist nicht leicht. Gerade wenn man das Bloggen nur hobbymäßig betreibt, kommt man manchmal ins rudern mit neuen eigenen Themen. Bisweilen erscheint die Versuchung dann groß, einfach ein Thema auf einem Blog aufzugreifen. Aber Achtung! Es verläuft ein schmaler Grat zwischen Kopieren und sich inspirieren zu lassen. Einfaches Copy & Paste (auch in abgeänderten Wörtern und Sätzen) bringt niemanden weiter. Versuche die Dinge aus deinem eigenen Standpunkt zu sehen und zu reflektieren. So kannst du nicht nur für dich, sondern auch für den bestehenden Beitrag, einen Mehrwert kreieren.

3. Wirf nicht immer alles gleich ins Feuer!

Dein geschriebenes Intro für den Artikel ist schlecht? Das Thema passt jetzt doch irgendwie nicht mehr? Das was du schreibst hört sich nicht gut an? Meine normale Vorgehensweise wäre – einfach in den Müll damit und neu anfangen. Aber eigentlich schade um die investierte Zeit und Mühe. Lösch nicht immer alles sofort, fang lieber einen neuen Beitrag an. Dass der alte noch eine Weile unter Entwürfen liegt und langsam anstaubt stört ja keinen. Vielleicht küsst dich die Muse und du weißt genau welcher Kniff dir damals gefehlt hat, um diesen Post dann doch noch zufriedenstellend zu veröffentlichen.

Liebe Grüße
Mr. S

6 Comments

  1. Super Tipps! Vor allem das mit dem Lesen muss ich mir mal definitiv zu Herzen nehmen. Ich guck abends einfach viel zu oft fern, anstatt den einfach mal auszumachen und meine Bücherliste abzuarbeiten 😀

    1. Ja, gerade bei den vielen Angeboten ala Netflix, Amazon Prime und Co. ist es sehr schwer zu widerstehen. Vielleicht hilft da anfangs ein fester Tag in der Woche, an die Kiste ausbleibt und das Buch zur Hand genommen wird 😉

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