Meine Blog-Routine

Einen ganzen Monat jeden Tag einen Beitrag zu veröffentlichen benötigt viel Zeit, aber vor allem Planung. Ich wollte die Challenge im Februar nutzen, um wieder mehr Routine in mein Blogging-Verhalten zu bekommen. Vorweg möchte ich dir aber erklären, dass ich den Februar über sehr viel Zeit hatte und daher so gut wie jeden Tag ohne Probleme Home Office machen konnte. Trotzdem möchte ich dir heute verraten wie meine Beiträge entstehen und dir Tipps mit auf den Weg geben wie auch du deine Blog-Routine verbessern kannst.

#1 Regelmäßiges Aufstehen // Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen.

  • Mein Wecker klingelt aktuell jeden Morgen um 8h. Für mich ist das die perfekte Uhrzeit um Aufzustehen. Manchmal bin ich auch schon einige Zeit vor dem Wecker wach, aber in der Regel stehe ich um 8h auf.

#2 Morgen-Routine // Schon eine auf deine Bedürfnisse abgestimmte morgendliche Routine bringt dich deiner Blog-Routine näher.

  • Nachdem mein Wecker geklingelt hat, bleibe ich noch einige Minuten in meinem Bett liegen & checke erst einmal Facebook & Instagram, wo ich meist früh morgens das erste Foto poste. Danach geht es ins Badezimmer – Zähne putzen & dann runter in die Küche frühstücken.

#3 Workout-Time // Sport bringt den Kreislauf in Schwung.

  • 3x in der Woche mache ich morgens nach dem Frühstück ein 30-Minütiges Workout. Danach fühle ich mich super gut, bin hellwach & bereit für den Tag!

#4 (Duschen,)Anziehen & Fertig machen // Trotz Home Office für die Arbeit fertig machen.

  • Nach dem Workout wird erst einmal eine ausgiebige warme Dusche genommen – das liebe ich, um mich zu entspannen und schon einmal den Tag grob zu planen.
  • Danach mache ich mich ganz normal fertig, als würde ich zur Arbeit fahren. Das verhindert meinem Unterbewusstsein zu signalisieren, dass nur gechillt wird. Würde ich den ganzen Tag in Jogginghose im Home Office sitzen, würde ich nix hinbekommen – Ausnahmen sind aber dennoch drin, denn manchmal darf man auch im Gammellook arbeiten 😀

#5 Mails kontrollieren // Um den Tag zu planen, kontrolliere ich als erstes meine Mails.

  • Da ich ja aktuell von zu Hause aus arbeite & wieder meinen kleinen feinen Shop eröffnet habe, schaue ich erst in meine Mails ob mir eine Kundin geschrieben hat.
  • Ich kontrolliere aber auch den Mail-Account meines Blogs und schaue dort ob es neue Kommentare oder liebe Mails gibt.

#6 Den Tag planen // Erstelle dir eine To Do-Liste mit allen wichtigen Punkten des Tages.

  • Nachdem ich meine Mails kontrolliert habe, kann ich mir eine To Do-Liste für den kompletten Tag erstellen.
  • Auch Punkte, die nichts mit dem Bloggen direkt zu tun haben, schreibe ich auf wie zB „Einkaufen fahren“
  • Meine Punkte unterstreiche ich in verschiedenen Farben – alles was mit meinem Blog zu tun hat ist zB pink markiert.

#7 Kaffee kochen // Für den Gemütlichkeitsfaktor und die Motivation brauche ich Kaffee!

  • Ich bin ein Kaffeejunkie – ohne, geht’s nicht!

#7 Trello öffnen // In Trello kontrollieren, welche Beiträge ich als nächstes vorbereiten muss.

  • In meinem virtuellen Blog-Planer Trello habe ich alle Beitrags-Ideen gespeichert. Viele Beiträge habe ich schon in dem Monat abgespeichert, in dem sie später online gehen sollen.
  • Unter der Karte In Progress schaue ich dann, welche Beiträge als nächstes vorbereitet werden müssen.

#8 Beiträge schreiben // Text schreiben, recherchieren, Fotos machen & bearbeiten.

  • Dieser Punkt ist trotz Routine etwas unorganisiert, denn ich schreibe meine Beiträge ohne groß vorher darüber nachzudenken. Genauso verhält es sich mit meinen Bilder – das Set plane ich vorher nicht, sondern probiere wild herum, bis mir der Aufbau gefällt.
  • Nachdem ich den Text geschrieben und die Fotos gemacht habe, geht es ans Bearbeiten der Fotos und der Erstellung eventuell gebrauchter Grafiken.
  • Die Bilder & Grafiken werden dann in den Beitrag eingepflegt.
  • Danach kümmer ich mich mit Hilfe des Yoast SEO Plugin um meine Keywords, pflege das Beitragsbild ein und plane den Beitrag vor – fertig!

Meine Blog-Routine ist kein Hexenwerk und wahrscheinlich auch nicht viel anders als deine eigene Routine – dennoch finde ich, dass so ein winzig kleiner Einblick hinter die Kulissen eines Blogs sehr spannend ist. Ich würde auf jeden Fall sehr gerne mehr über deine eigene Blog-Routine in den Kommentaren erfahren!

6 Comments

  1. Gerade im Home-Office ist eine tägliche Routine „überlebensnotwendig“.
    Ich mach das seit über 20 Jahren(!) – ich bin selbst schockiert – und wie Du sagst, man muss sich fertig machen für die „Arbeit“.
    Wie siehts bei Dir aus, wenn der Partner auch zuhause ist? Dann ist alles anders, oder? 😉

    1. Da steckt schon ein wenig Disziplin hinter 🙂 Bisher kam das noch nicht vor, da er unter der Woche natürlich arbeiten ist & am Wochenende arbeite ich nicht, deshalb muss ich da auch kein Home Office machen 😉

  2. Super Beitrag! Vor allem beim Punkt fertig machen schluder ich ganz gerne mal… ich gehe 4 Tage die Woche arbeiten, den Freitag habe ich frei, weil ich da eigtl am Blog arbeiten will – allerdings vergammel ich den Tag meistens und muss es doch am Wochenende machen… dann kommt der Freund meistens noch viel früher als geplant nach Hause und dann ist eh alles vorbei 😀

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