52 Wochen-52 Tüten Challenge

Hallo Zusammen, mein Name ist Jasmin und ich blogge normalerweise auf Mein gehäkeltes Herz über meine Liebe zur Wolle und zum Häkeln. Da ich aber auch ein kleiner Ausmist-, Aufräum und Organisationsjunkie bin freue ich mich dir heute einen Tipp zu verraten, mit dem ich meine ganze Wohnung entmüllt und entrümpelt habe.

Hast du Vorsätze fürs neue Jahr? Auf meiner Liste stand bisher unter anderem jedes Jahr: ordentlicher werden – wie ich das jedoch genau anstellen wollte, blieb immer irgendwie in der Luft hängen. Du kannst es dir vielleicht schon denken – wirklich erfolgreich war ich bisher nie, zumindest nicht bis vor einigen Wochen.

Ich bin ein Jäger und Sammler Naturell – wenn ich meinen Kleiderschrank ausmiste finde ich sicher wieder zig wunderschöne Klamotten und nach ein paar Monaten ist mein Bestand wieder auf alte Maße angewachsen. „Dann verzichte eine Weile auf neue Klamotten“ ist zwar super aber nicht für jeden die Patentlösung des Problems. Und ganz offenkundig bin ich auch nicht die einzige Person die damit zu kämpfen hat.

KonMarie, Declutter, Minimalismus und Omas Aufräum Tipps

Es gibt Ideen und Anregungen um seine Wohnung ordentlich zu bekommen wie Sand am Meer, ebenso wie Aufräum-Rituale und Mythen, die sich so hartnäckig halten, dass sie als reine und unfehlbare Wahrheiten verkauft werden – wer daran scheitert bekommt oft das Gefühl er sei ein hoffnungsloser Fall. Marie Kondos „The Magic of Cleaning“ ist weit oben auf den Bestseller-Listen und zeugt davon, dass Ausmisten gerade absolut im Trend liegt.

Spricht man mit anderen übers Ausmisten reicht die Palette von Aussagen von: „Alles auf einmal, einfach raus aus den Schränken auf den Boden, dann musst du einfach aufräumen, bis alles sauber ist“ über „zum Ausmisten finde ich nie die Zeit“ bis hin zu „bringt nix, nach ein paar Wochen sieht es so aus als sei nie was gewesen“.

Bei mir persönlich scheiterte das Ausmisten vor allem am Zeitfaktor. Vollzeitjob, Vollzeithobby, Blog, Familie, Freunde und Schlaf – selten komme ich wirklich in den Genuss eines ganzen Tags zum Ausmisten, geschweige denn, dass meine Motivation für länger als zwei Tage reicht. Ein ewiges Chaos ist vorprogrammiert – oder?

Vor einigen Monaten bin ich via Pinterest auf eine Idee gestoßen, die zu mir, meinem Leben und meiner Zeitplanung passte und ohne weiteres immer wieder und wieder wiederholbar ist. Allerdings sah das Original vor, dass man jeden Tag eine Sache entsorgen sollte – was irgendwie super aufwändig klang – also habe ich das Ganze ein bisschen angepasst. Dabei herausgekommen ist eine 52 Wochen Challenge.

Die Idee dahinter ist super easy – man definiert 52 Kleinbereiche in der eigenen Wohnung und nimmt sich jede Woche einen Bereich vor. Der Zeitaufwand variiert dabei von 5 Minuten bis zu einer Stunde – die ewige Ausrede, man habe keine Zeit fällt weg und wer nur eine begrenzte Mülltonnenkapazität zur Verfügung hat freut sich darüber, dass der Küchenmüll nicht zwei Wochen zwischengelagert werden muss.

Vorgehen

Geh durch deine Wohnung, breche die Bereiche so weit herunter, dass du Kleinstaufgaben bekommst – aus „Kleiderschrank ausmisten“ wird „Socken“, „Schals“, „Taschen“- und somit wird eine tagesfüllende Aufgabe zu einer, die mal eben schnell vorm Einkaufen gehen erledigt werden kann.

Schreib dir eine Liste oder nutz das Free Printable, damit du nicht die Übersicht verlierst und dann kannst du auch schon anfangen Ordnung zu schaffen. Die kleinen Aufgaben helfen Menschen mit chronischer Aufschieberitis ins Ausmisten zu kommen und nehmen dem Aufgabenberg den Schrecken.

Wenn du doch mal mehr Zeit zur Verfügung haben solltest spricht natürlich nichts dagegen auch mehrere Aufgaben nacheinander zu erledigen – die 52 Wochen sollten dich nicht davon abhalten deine Liste schneller abzuarbeiten – es ist tatsächlich eher ein Einstieg in eine Ausmistroutine, die beliebig oft wiederholbar ist.

7 Comments

  1. Was für eine tolle Idee! Vor allem hat man mit solch einer Liste eine klasse Übersicht über das, was man geschafft hat 🙂 Vielen Dank für das Printable 🙂
    Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und er gefällt mir echt gut. Vielleicht schaust du ja auch bei mir vorbei. ☺
    Liebe Grüße,
    Laura von lauraskreativecke

  2. Das ist wirklich eine tolle Idee!! Ich habe mir auch vorgenommen, auszumisten und den Überblick zu bewahren. Dein Weg motiviert mich total!
    Herzliche Dank dafür!
    Liebste Grüße von Martina

    1. Das freut mich! Für mich hat sich diese Art ans Ausmisten ran zu gehen auch als absoluter Kickstart herausgestellt- ich habe meine Liste viel schneller abgearbeitet als geplant- denn so nach 6 Wochen war ich wirklich drin.

  3. Was soll ich sagen, ausmisten macht durchaus Spaß, aber ist in erster Linie wahnsinnig zeitaufwendig. Dein Weg dagegen ist die goldene Mitte, und damit auch für mich etwas! Hab vielen Dank, für die Inspiration Jasmin!

    1. Es freut mich, dass ich dich inspirieren konnte. Für mich war immer nach einem Tag extremausmisten die Motivation am ende- im blödesten Falle sah danach das Zimmer echt schlimmer aus als zuvor und ich konnte mir Möbel aus den Säcken bauen. Dann war erst mal Wochenlang nix mit weitermachen, weil in unsere Mülltonne immer nur ein Sack gepasst hat…

  4. Pingback: Sunday Coffee #1 - be happy.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.