DIY Vogelfutter + Tipps zum Füttern im Winter

Naaa, hast du die Weihnachtstage gut überstanden? Wie war die Zeit mit deiner Familie? Falls dir zwischen Weihnachten und Silvester nun ein wenig langweilig ist und du nicht weißt was du mit deiner Zeit anfangen sollst, habe ich dir heute mein erstes DIY auf meinem neuen Blog mitgebracht. Ob wir einen Winter mit oder ohne Schnee haben, für unsere heimischen Vögel kann es in den kalten Monaten schwierig werden ausreichend Nahrung zu finden. Wir können unseren kleinen Freunden bei der Nahrungsbeschaffung ein wenig unter die Flügel greifen, in dem wir ihnen Futterstellen im Garten, auf Balkon und Terrasse anbieten. Ich habe dir heute ein paar Tipps zur Fütterung im Winter mitgebracht und eine kleine Anleitung wie du selbstgemachtes Vogelfutter herstellen kannst.

Du brauchst:

  • Pflanzenfett
  • Streufutter
  • Sonnenblumenkerne und andere Samen
  • Hafer- oder Weizenflocken
  • Leere (Plastik-)Verpackungen beispielsweise von Butter/Magarine und Co.
  • Schaschlikspieße oder kleine Äste
  • Paketschnur
  • Schere

  1. Das Pflanzenfett in einen Topf geben und solange erhitzen bis es vollständig flüssig ist.
  2. Die Paketschnur dient später als Aufhängung für dein Vogelfutter. Hierzu einfach zwei nah beieinander liegende Löcher in eine der kurzen Seiten deiner Form stechen und die Paketschnur hindurch ziehen.
  3. Nun Streufutter, Sonnenblumenkerne, andere Samen, Hafer- oder Weizenflocken in das Pflanzenfett gleichmäßig einrühren.
  4. Jetzt kannst du das Gemisch in deine Formen gießen.
  5. Nachdem das Gemisch ein bisschen ausgehärtet ist, steckst du jeweils einen Ast (oder abgebrochenen Schaschlikspieß) in eine der kurzen Seite deiner Form. So haben die Vögel später einen Ast, auf den sie sich setzen können wenn sie zur Futterstelle kommen.
  6. Damit das Futter nun vollständig aushärten kann, die Formen einfach nach draußen oder in den Kühlschrank stellen.

Meine Tipps zur Fütterung im Winter

  • Biete den Vögeln Futter von November bis Ende Februar an.
  • Tiere sind nicht so reinlich wie wir und haben kein ausgeprägtes Bewusstsein für Hygiene. Deshalb wähle am besten Futterspender aus, bei denen die Vögel nicht darin herum laufen und das Futter eventuell mit Kot beschmutzen können.
  • Die Futterspender solltest du außerdem an Stellen platzieren die übersichtlich sind und an die vor allem keine Katzen gelangen können, die bei Gefahr aber trotzdem Bäume, Büsche oder ähnliche Verstecke bieten.
  • Beobachte einmal welche Vögel sich in deiner Nähe aufhalten und entscheide dich dann für die Zuatetn deines selbstgemachten Futters. Nicht alle Vögel bevorzugen die gleiche Nahrung. Es gibt zB. Körnerfresser wie Meisen und Finken, aber auch Weichfutterfresser wie Rotkehlchen oder Amseln. Hier findest du eine Übersicht der heimischen Vögel und was diese bevorzugt fressen.
  • Biete den Vögeln neben deiner Futterstelle auch eine Trink- & Badestelle an. Gerade wenn die Temperaturen unter Null Grad liegen, wird es für die Vögel schwierig ihr Gefieder zu pflegen. Du kannst ihnen helfen, in dem du ihnen täglich frisches Wasser an die Futterstelle stellst. Achte aber darauf, dass es nicht gefriert und wechsel es regelmäßig.

Hast du schon einmal Vogelfutter selbstgemacht oder bietest du den Vögeln eine andere Möglichkeit der Futterstelle an? Welche Erfahrungen hast du mit einer Futterstelle im Winter bereits gemacht?

19 Comments

  1. Ich wollte es schon oft machen, habe aber leider keinen Platz es aufzuhängen. Ich finde auch die Variante in einer alten Tasse sehr süß, die man an Henkel aufhängt und auf eine Untertasse klebt, die als Sitzplatz dient.

    1. Die Tasse ist auch eine super schöne Idee – das muss ich mal ausprobieren – danke! Futterstätten für Vögel kann man aber auch problemlos an Fenstern machen, wie zB das Schlafzimmerfenster, wo ja tagsüber nicht allzu viel Betrieb herrscht 🙂

  2. Liebe Ailee,
    deine Anleitung finde ich ganz wunderbar!
    Zwar würde ich lieber ein Glasgefäß verwenden als Plastik, aber deine Anleitung klingt toll!
    Liebe Grüße
    Rina

    1. Das kann ich nur zu gut verstehen, allerdings habe ich das Plastik quasi zur Wiederverwendung genutzt – Recycling sozusagen 😀 So macht es aktuell immerhin keinen zusätzlichen Müll 🙂

    1. Meinen Großeltern und mir ist auch schon aufgefallen, dass es dieses Jahr weniger Vögel gibt. Das könnte unter anderem an der Vogelgrippe liegen, aber auch daran, dass letztes Jahr im Frühjahr wohl nicht so viele Jungvögel durch gekommen sind 🙁

  3. Hallo Aileen!
    Auf die Idee Vogelfutter selber zu machen bin ich bislang noch nicht gekommen. Wir haben auch nicht besonders viele Vögel in unserer Siedlung (was vll eh am mangelnden Futter liegt….), aber die Idee mit dem selbstgemachten Futter find ich toll. Danke für diesen großartigen Tipp!

    Liebe Grüße, Daniela

  4. Hallo Aileen, ich finde es selbst total schön im Winter die Vögel im Garten zu beobachten, die sich über unser ausgelegtes Futter hermachen. Aus Zeitmangel habe ich bisher noch kein Futter selbst gemacht, aber nach deinem Beitrag habe ich echt Lust darauf bekommen. Von meinem Patenkind habe ich auch selbstgemachtes Vogelfutter in einer alten Tasse bekommen. Darin steckt ein Stab, auf dem es sich die Vögel gemütlich machen können. Das finde ich auch eine sehr schöne Idee . Lieben Gruß, Lena

  5. Liebe Aileen, schöne Idee und richtig einfach zum selbst herstellen. Sollte es doch noch mal kalt werden und der Winter noch einmal über uns hereinbrechen, werde ich möglicherweise noch so eine Futterstelle basteln und ansonsten halt für den nächsten Winter 🙂
    Liebe Grüße
    Lisa
    http://www.gluecksmaedl.at

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