Der Blackthorn Code – Das Vermächtnis des Alchemisten // Kevin Sands

Ich freue mich euch heute mein aller erstes Rezensionsexemplar von vorablesen.de vorstellen zu dürfen. Es ist aber nicht nur mein erstes Rezensionsexemplar, sonder auch das Buch, welches mich endlich aus meiner Leseflaute heraus geholt hat. Deshalb ist Der Blackthorn Code-Das Vermächtnis des Alchemisten für mich schon einmal ein ganz besonderes Buch & ich hoffe, dass es das für euch auch wird.

Der Blackthorn Code

  • Autor: Kevin Sands
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (14. Oktober 2016)
  • Gebundene Ausgabe 336 Seiten
  • Amazon 15,95€*

Verschwörungen, Intrigen, Gefahr, der Da-Vinci-Code für Leser ab 11 »Verrate es niemandem«

Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann …

Lieblingszitat.

Danke, Meister.

Robert Langdon und Harry Potter in einer Person.

Christopher ist Apotheker-Lehrling bei Meister Blackthorn als merkwürdige Morde, von denen hauptsächlich Apotheker betroffen sind, geschehen. Sein Meister lehrte ihn aber nicht nur wie man Tinkturen, Tränke und Salben herstellt, sondern auch wie man Codes entschlüsselt und Geheimschriften liest. Als weitere Morde geschehen und sich die Ereignisse überschlagen, sieht sich Christopher gezwungen gemeinsam mit seinem besten Freund Tom die Codes und Geheimschriften zu entschlüsseln, die ihnen auf der Suche nach den Mördern in den Weg gelegt werden.

Der Schreibstil von Kevin Sands hat mich von den ersten Zeilen an sofort gepackt, weil er einfach so lebendig und kreativ jedes Detail einer Szene beschreibt. Packend finde ich vor allem auch die Ich-Perspektive, so sympathisiert man direkt mit der Hauptfigur Christopher.

Christopher kommt einem ein wenig vor wie Robert Langdon, wenn er all die Codes, Geheimschriften und Symbole entschlüsselt und zusammenfügt. Aber auch von Harry Potter hat der Apotheker-Lehrling etwas an sich, nicht zu letzt durch seinen besten Freund, der einem mit seiner tollpatschigen Art vorkommt wie Ron und seinem Meister Blackthorn der wesentliche Charakterzüge von Dumbledore mit sich trägt.

Der Blackthorn Code ist ein unglaublich gelungenes Debut von Kevin Sands, unglaublich spannend bis zur letzten Seite verfasst. Man fiebert jede Seite mit, fängt an die Geheimschriften und Codes zu entschlüsseln und doch ist man am Ende auf dem Holzweg, was die Mörder betrifft und auch was der Erzengel-Kult mit der ganzen Geschichte zu tun hat.

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